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In diesem Abschnitt finden Sie unsere Fotos, Nachrichten, Kopien von Zeitungs- und Online-Publikationen und einige interessante Links rund um die Euregio Bigband. In Zukunft hoffen wir Ihnen einige Audio-Aufnahmen von der Euregio Big Band (in Aktion) hier vorstellen zu können.

Nun schon zum vierten Mal!

Nov62016

Auch in diesem Jahr können sich die Jazzfans und die Freunde der EUREGIO BIGBAND wieder auf ein  gemeinsames Konzert  mit vielen großen Namen der internationalen Jazzszene freuen:

Am 04. Dezember, um 19.00 Uhr, findet in der Bürgerhalle die 4. Ausgabe des erfolgreichen Formats

Swingin‘ Together

statt.

Beginn. 19.00 Uhr    Einlass: 18.30 Uhr Vorverkauf: € 15,-   Abendkasse: € 17,-

Vorverkauf bzw. Reservierungen bei:

Touristik-Service Gronau, Bahnhofstraße 45, Gronau  und Tel.: +49 256299006

info@euregio-bigband.de  und  +49 1717412584

Unsere Gäste sind:

Andy Haderer

Andy Haderer arbeitete nach seinem klassiandy-haderer
schem Trompeten-Studium in Wien als Musiker im Musical Cats und in der ORF-Big Band, aber auch als Solist bei Teddy Ehrenreich und in kleineren Formationen wie Jazz Ahead. Er spielte bei der Radio Big Band Zürich, ab 1986 auch bei Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass. Seit 1988 ist er in der WDR Big Band Köln als Lead-Trompeter beschäftigt. 1999 wurde er zum Professor für Jazztrompete an der Hochschule für Musik Köln ernannt. Haderer arbeitete auch mit Clark Terry, den Brecker Brothers, Joe Zawinul, Jay Clayton, Phil Collins, Diane Schuur, Patti Austin, Michael Gibbs, Bob Mintzer, Maceo Parker und vielen
mehr zusammen.

John Goldsby

John Goldsbyjohn-goldsby ist einer der bedeutendsten internationalen Kontrabassisten. Seit 1994 ist er Bassist der WDR Big Band. Als Dozent ist er an der Folkwang Hochschule in Es
sen tätig. Der Amerikaner lebte lange Zeit in New York und hat dort von der Carnegie Hall bis zu den Night Clubs in Greenwich Villages auf den zahlreichen Bühnen dieser Welthauptstadt des Jazz gespielt. Mit vielen Größen des Jazz hat er zusammengearbeitet: George Benson, Larry Coryell, Benny Goodman, Lionel Hampton, Wynton Marsalis, Mel Lewis, Toshiko Akyioshiunter und vielen anderen. Er war der Bassist des Soundtracks zu „The Cotton Club“, der auch den Grammy Award gewann. Wenn man Goldsbys Spiel lauscht, wundert es einen nicht, dass die New York Times schreibt: „Sein Baßspiel ist spektakulär”.

Hans Dekker

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Hans Dekker wurde in Boekelo, Niederlande, geboren und machte schon 9-jährig erste musikalische Schritte als Schlagzeuger. Sein Vater brachte ihm den Jazz nahe, indem er ihn zu einem Art Blakey Konzert mitnahm. Nach dem Schulabschluss studierte Hans Dekker am Hilversumer Konservatorium und begann dann in der niederländischen und deutschen Jazzszene mit vielen namhaften Musikern und Orchestern zu arbeiten. Seit 1995 war er Dozent am Konservatorium in Enschede, er war regelmäßiger Gastdozent beim BundesJazzOrchester und er war Gründungsmitglied des Concertgebouw Jazz Orchester, dem er acht Jahre lang angehörte. Seit 2005 ist er festes Mitglied der WDR Big Band.

Ludwig Nuss

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Ludwig Nuss arbeitete nach seinem Studium an der Musikhochschule Köln, welches er „mit Auszeichnung“ abschloss, zunächst als freischaffender Musiker in der Kölner Jazz- und Studioszene. Von 1992 bis 1996 war er Posaunist und Solist in der SDR Big Band Stuttgart. Seit September 1996 ist er 1. Posaunist der WDR Big Band Köln. Ludwig Nuss wirkte bei vielen Konzerten und Aufnahmen mit internationalen und nationalen Jazzgrößen mit wie  Bill Holman, Bob Mintzer, Paul Kuhn, Bob Brookmeyer, Peter Herbolzheimer, Klaus Weiss, Frank Foster, Michael Abene uva. Er spielte in den Begleitorchestern von Shirley Bassey, Barbra Streisand, New York Voices, Toots Thielemans ua. Mit eigenen Formationen, als Jazzsolist und Pädagoge gibt er Konzerte und Workshops im In- und Ausland.

Rainer Böhm

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Nachdem Rainer Böhm sein Studium im Fachbereich Jazz- und Popularmusik an der Hochschule Mannheim im Hauptfach Jazz-Klavier mit Bestnote abgeschlossen hatte, machte er sein Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei John Taylor und vertiefte seine Studien an der City University in New York City u.a. bei John Patitucci, Ari Hoenig, Gene Jackson und Michael Mossman. 2010 wurde er mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet als „ein hoch virtuoser und kreativer Pianist“. Seit dem Sommersemester 2005 hat Böhm einen Lehrauftrag für die Fächer Jazzklavier und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik Mainz.

 

Einmaliges Ensemble-Erlebnis

Dec62016

Gronau – Wirklich schade! Man kommt nicht umhin, das festzustellen: Der Konzertabend der Euregio-Big-Band am Sonntagabend hätte deutlich mehr Publikumsresonanz verdient gehabt. Nicht allein der in der Jazz-Szene teils legendären Gäste wegen. Auch die 2004 gegründete Big Band aus dem Grenzgebiet stemmte mit ihren Solisten ein anspruchsvolles Programm, bevor sie die Bühne freigab für ein einmaliges Ensemble-Erlebnis: Andy Haderer (Trompete, Flügelhorn), Ludwig Nuss (Posaune), Rainer Böhm (Piano), John Goldsby (Kontrabass) und Hans Dekker (Drums) bildeten zum ersten Mal gemeinsam ein Jazz-Quintett, das geradezu nach „da capo“ verlangt.

Von Christiane Nitsche

Vom jiddisch oder schwarz inspirierten Swing der 20er-Jahre bis zum New Jazz reichte das Spektrum, wobei die Big Band besonders dem klassischen US-amerikanischen Jazz frönte. Das Konzert bildete den Abschluss eines zweitägigen Workshops, den sich die Band unter Leitung von Natalie Schiemann mit ihren Gästen gegönnt hatte. Besonders Andy Haderer, sonst Professor für Jazztrompete an der Musikhochschule Köln und erster Trompeter bei der WDR-Big-Band, setzte dabei erkennbar Akzente.

„Die Band hat bis zuletzt an den Stücken gearbeitet“, verriet Busch. Von Stress war auf der Bühne indes nicht viel zu merken. Besonders Alex Cordts am Tenor-Saxofon und Natia Amiredshibi (Piano) taten sich mit gleich mehreren anspruchsvollen Soli hervor – etwa bei Frank Fosters „Shiny Stockings“.

Natalie Schiemann führte die Band mit knappem, akzentuiertem Dirigat durch die Klippen auch so komplexer Stücke wie „Me Then, Why?“ von Mike Tomaro oder „Flight of the Foo Birds“, mit dem sich Count Basie schon legendär verewigt hat.

Die Leistung der Musiker dies- und jenseits der Grenze nötigte auch den hochkarätigen Gästen Respekt ab, die auch zwei Stücke gemeinsam mit der Band absolvierten, bevor sie in kleiner Besetzung endgültig ihre Klasse unter Beweis stellten.

Klassiker von Chet Baker und Bob Brookmeyer, Duke Ellington, aber auch Stücke aus der Feder von Bassist John Goldsby, Pianist Rainer Böhm und Posaunist Ludwig Nuss gab es – mal balladesk, mal bluesig angehaucht, mal funky. Immer aber mit dem kongenialen Duo Haderer/Nuss on front und fantastischen Soli aller Beteiligten. Besonders Rainer Böhm überraschte mit genial angehauchten Eskapaden an den Tasten, während Goldsby und Dekker als „partner in crime“ dem Bühnenboden scheinbar noch mehr Volumen gaben. Dekker, der aus Boekelo stammt und früher in Enschede am Konservatorium unterrichtet hat, freute sich, im Publikum Bekannte wiederzusehen. „Es muss teilweise über 20 Jahre her sein“, überlegte er.

Bleibt zu hoffen, dass es bis zum nächsten Wiedersehen nicht so lange dauert.

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/2623942-Euregio-Bigband-und-hochkaraetige-Solisten-der-Jazz-Szene-Einmaliges-Ensemble-Erlebnis